Wissenswertes
Rohstoffe
Um ein gutes Bier zu brauen, braucht man eigentlich nur viererlei: Wasser, Getreide, etwas Hopfen und Hefe. Der Rest ist Technik.
Bestes Braumalz
Die Seele des Bieres – so nennen die Brauer das Braumalz, nämlich gekeimte und getrocknete Gerste oder Weizen. Das Braumalz gibt unserem Bier die Geschmacksfülle, die Farbe und schließlich die Grundlage für den Alkohol und die Kohlensäure.
Das Getreide wird in der Mälzerei zu qualitativ hochwertigem Braumalz verarbeitet. Durch die Zugabe von Wasser wird dieses beim Mälzen auf ganz natürliche Art und Weise zum Keimen gebracht. Das Korn wird aktiviert und bildet den für den anschließenden Sudprozess wichtigen Enzyme. Diese bauen beim späteren Maischen die Stärke in vergärbaren Zucken ab.
Ein Prozess, der nach einer bestimmten Zeit durch die Trocknung – im Fachjargon „Darren“ – unterbrochen wird. Unser Braumalz beziehen wir aus Österreich.
Edler Hopfen
Es ist der Hopfen, der einem Bier seine Würze schenkt. Hopfen das „grüne Gold der Brauer“ verleiht dem Bier die feinherbe Bittere und die typische Hopfenblume, stabilisiert den Bierschaum und wirkt durch keimreduzierende Eigenschaften positiv auf die Haltbarkeit des Bieres.
Die beruhigende Wirkung von Hopfen ist seit Urzeiten bekannt. Manche einer spricht sogar von einer Heilpflanze. Der Hopfen stammt aus den besten Anbaugebieten Mühlviertel und Hallertau.
Kristallklares Wasser
Je besser das Brauwasser, desto besser das Bier.
Das ist auch schon das erste Geheimnis von der Brauerei Wurmhöringer. Wir beziehen unser Brauwasser aus dem betriebseigenen Brunnen, aus denen kristallklares Wasser hochgepumpt wird und vollkommen unbehandelt weiter verwendet wird.
Brauwasser ist mengenmäßig der größte Rohstoff im Bier und wird daher auch gern als „Körper des Bieres“ bezeichnet.
Hefe für ein wunderbares Aromaprofil
Die Hefen sind einzeilige Kleinstlebewesen, die den Pilzen zugeordnet werden. Sie wirken als „Motor“ für die alkoholische Gärung. Es gibt zahlreiche verschiedene Hefestämme, die durch charakterische Stoffwechselvorgänge gekennzeichnet sind. Aufgabe der Hefe ist es, den Malzzucker zu vergären. Somit ist sie für die Bildung des Alkohols, der Kohlensäure und verschiedener Geschmackskomponenten verantwortlich.

